Crans-Montana

Die steilen Weinberge sind 50 ha gross und klettern bis auf 780 m hinauf. Sie sind terrassenförmig angelegt und werden durch zahlreiche Trockensteinmauern unterteilt. Montana gehört zu den 11 Gemeinden der „Association des Côteaux de Sierre“ (siehe Sierre-Randogne): Sie profitiert von dem sehr sonnigen und trockenen Klima, das die ganze Region auszeichnet. Die Böden sind kalkreich, leicht und kiesig.
Die Selbstkelterer der Gemeinde leben alle im Dorf Corin.
Das Dreigestirn Pinot Noir (17 ha), Fendant (14 ha) und Gamay (4 ha) stellt die wichtigsten Rebsorten des Weinbaugebietes Montana. Die drei decken zusammen 70% der Rebfläche ab. Der Petite Arvine gefällt es auf trockenem Boden besonders gut, deshalb ist auch die wichtigste Weissweinspezialität der Gemeinde (2 ha). Damit liegt sie sogar vor dem Johannisberg (1.8 ha). Bei den roten Spezialitäten sind Cornalin, Humagne Rouge und Syrah zu nennen.
Das Weinbaugebiet von Chermignon erstreckt sich über 7 ha, zwischen 570 und 880 Meter über Meer. Mit rund 870 Parzellen, ist das in steilen Terrassen angelegt Rebareal äusserst zerstückelt: Die Gemeinde zählt 7 Selbstkelterer, die meisten davon wohnen in Ollon.
Chermignon grenzt im Süden an zu Deutsch auch Siders. Die Rebberge, die der Wanderer unterhalb des Weinweges sieht, gehören bereits zu Siders, da die Grenze zwischen den Gemeinden mehr oder weniger mit dem Weinweg zusammenfällt.
Hier findet man 13 Weisswein- und 12 Rotweinsorten, die auf den leichten, kalkhaltigen Böden mit Schieferadern bestens gedeihen. Das Schiefergestein erkennt der Wanderer an seiner blättrig abbröckelnden Konsistenz. In Chermignon ist der Pinot Noir Hauptrebsorte mit 29 ha. Er liebt Hügellagen auf halber Höhe und zeichnet sich hier durch eine besonders fruchtige Note aus. Gamay und Cornalin sind die beiden anderen bedeutenden Rebsorten des Gebietes.
Bei den Weissweinsorten ist der Fendant mit 16 ha vorherrschend. Auch zu erwähnen sind Johannisberg, Malvoisie, Païen/Heida und Petite Arvine zu erwähnen. Die letztgenannte Sorte gedeiht am besten in den tieferen Lagen.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Das pittoreske Dorf Corin-de-la-Crête lädt den Wanderer zum Verweilen ein. Hier findet er eine alte Kapelle aus dem Jahr 1764. Gleich daneben zieht die Kirche Saint-Michel mit ihrer runden Form und den wunderschönen Buntglasfenstern alle Blicke auf sich.
Etwas höher, auf 1‘500 m gelegen, befindet sich der berühmte Ferien- und Skiort Crans-Montana. Dieses Hochplateau bietet eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Hier gibt es für den Besucher auch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Auf seiner Wanderung kommt der Besucher durch Ollon. Dort sollte er es nicht versäumen, sein Augenmerk auf der mehr als hundertjährigen Cornalin-Kletterrebe zu richten. Im Dorf gibt es auch einen interessanten „Chemin du pressoir“ (Kelter- und Pressen-Lehrpfad).

Wanderweg
Veloweg